Indogermanen, Bandkeramiker, Language Trees
Karel Oppermann schreibt in "Kulturschock Steinzeit": "Es ist ja wirklich amüsant: noch vor etwa dreissig Jahren galten die Schnurkeramiker als die Ur - Indogermanen. Dieser Unsinn erinnert mich an jene indischen Archäologen, die die - eindeutig nichtindogermanische - Induszivilisation (früher: "Industalkultur") zur Keimzelle des PIE erklärten. Bedauerlicherweise steht auch das gesamte "Wolgamodell" auf rein parawissenschaftlicher Basis.

Kurzfassung für Neueinsteiger, Indogermanistik für Dummies: Die "Urheimat der Indogermanen" lag - angeblich - in den südrussischen Steppen zwischen Don und Wolga. Basis dieser Arbeitshypothese war zunächst der "Erfinder" des Language Trees ("Sprachenstammbaum"), der grosse deutsche Philologe August Schleicher. Im Jahre 1926 publizierte der ebenso ernstzunehmende Archäologe und Ethnologe V. Gordon Childe - ja, genau der, der berühmte Gordon Childe, dem wir den Begriff der "neolithischen Revolution" verdanken - erstmals seine "Schnurkeramiker - Indogermanen - Hypothese".

Die war Basis für die berühmten "drei Kurganmigrationen" meiner verehrten Ex - Lehrerin Mascha Gimbutas. Dieser Forschungsbereich hat eine fast 130 - jährige Geschichte, ist extrem komplex und wandert daher demnächst hier in diesem Theater in einen eigenen Beitrag: "Bandkeramiker, Indogermanen, Out - of - Anatolia - Hypothese und Wolgamodell".
Dazu:
http://sitacuisses.twoday.net/stories/das-raetsel-der-donauschrift-nichtlinguistische-semiotik/
Ähnliches läuft derzeit streckenweise bei den Bandkeramikern. Dieser Ansatz indes ist nicht uninteressant: der heutige Forschungsstand in der Paläolinguistik zeigt, dass Europa und Asien Jahrtausende früher "indogermanisert" wurden, als bis dato angenommen. Mein Diskussionsbeitrag, die Kulturvölker des akeramischen Neolithikums, d.h. die Populationen des Eastern - Wing - Clusters, hier mit einzubeziehen, steht weder im Range einer Theorie noch einer tragfähigen Hypothese: er ist zunächst nur ein Gedankenexperiment."

Obwohl nicht auf unserem Niveau - durchaus bemerkenswert:
http://www.geschichtsforum.de/f22/indogermanen-konstrukt-oder-wirklichkeit-21353/

Kurzfassung für Neueinsteiger, Indogermanistik für Dummies: Die "Urheimat der Indogermanen" lag - angeblich - in den südrussischen Steppen zwischen Don und Wolga. Basis dieser Arbeitshypothese war zunächst der "Erfinder" des Language Trees ("Sprachenstammbaum"), der grosse deutsche Philologe August Schleicher. Im Jahre 1926 publizierte der ebenso ernstzunehmende Archäologe und Ethnologe V. Gordon Childe - ja, genau der, der berühmte Gordon Childe, dem wir den Begriff der "neolithischen Revolution" verdanken - erstmals seine "Schnurkeramiker - Indogermanen - Hypothese".

Die war Basis für die berühmten "drei Kurganmigrationen" meiner verehrten Ex - Lehrerin Mascha Gimbutas. Dieser Forschungsbereich hat eine fast 130 - jährige Geschichte, ist extrem komplex und wandert daher demnächst hier in diesem Theater in einen eigenen Beitrag: "Bandkeramiker, Indogermanen, Out - of - Anatolia - Hypothese und Wolgamodell".
Dazu:
http://sitacuisses.twoday.net/stories/das-raetsel-der-donauschrift-nichtlinguistische-semiotik/
Ähnliches läuft derzeit streckenweise bei den Bandkeramikern. Dieser Ansatz indes ist nicht uninteressant: der heutige Forschungsstand in der Paläolinguistik zeigt, dass Europa und Asien Jahrtausende früher "indogermanisert" wurden, als bis dato angenommen. Mein Diskussionsbeitrag, die Kulturvölker des akeramischen Neolithikums, d.h. die Populationen des Eastern - Wing - Clusters, hier mit einzubeziehen, steht weder im Range einer Theorie noch einer tragfähigen Hypothese: er ist zunächst nur ein Gedankenexperiment."

Obwohl nicht auf unserem Niveau - durchaus bemerkenswert:
http://www.geschichtsforum.de/f22/indogermanen-konstrukt-oder-wirklichkeit-21353/
rosenberger - 19. Jan, 18:10